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Rotkreuzdose - Alles Wichtige kompakt verpackt.

Ansprechpartner

Dorothea Falk

Hausnotruf

Tel:  0781 / 919189 25
Fax: 0781 / 919189 50 

Rammersweierstr. 3
77654 Offenburg 

Sprechzeiten:

Montag bis Donnerstag
08.00 - 12.00 Uhr
und nach Vereinbarung.

Wenn der Rettungsdienst kommt, stellt er viele, oft lebenswichtige Fragen – aber was, wenn man diese Fragen selbst gar nicht mehr beantworten kann? Wenn in dem Moment keine Angehörigen vor Ort sind, kann es kritisch werden. Abhilfe soll hier die Rotkreuzdose schaffen, die alle wichtigen Informationen für Notlagen bereithält.

Die Idee zur Rotkreuzdose stammt ursprünglich aus Großbritannien und wird dort tausendfach eingesetzt. Für die Idee gibt es bereits viele Namen, doch der Grundgedanke ist immer derselbe: Unkompliziert sollen die Helfer in Notsituationen auf Informationen zugreifen können.

Denn mit einer Rotkreuzdose kann man sich auf Notfälle gezielt vorbereiten. Man hinterlegt schon im Vorfeld auf einem Datenblatt seine Gesundheitsdaten und Medikamentenpläne, notiert auch Kontaktdaten von Hausarzt oder Pflegedienst. Hinweise zu einer Patientenverfügung oder Notfallkontakte sollen ebenfalls eingetragen werden. Dass es eine solche Rotkreuzdose gibt, das kann man den Helfern signalisieren, indem man Hinweisaufkleber an der Wohnungstür sowie am Kühlschrank anbringt. Denn der Kühlschrank ist der Aufbewahrungsort für die Dose – er ist in nahezu jeder Wohneinheit problemlos und sekundenschnell zu finden.

Was ist in einer Rotkreuzdose drin und wie funktioniert sie?

  • Die Rotkreuzdose besteht aus der Dose selbst, zwei Hinweisaufklebern und einem Datenblatt.
  • Damit der Rettungsdienst weiß, dass eine Rotkreuzdose vorhanden ist, soll ein Hinweisaufkleber an die Innenseite der Haus-/ Wohnungstüre geklebt werden, der andere kommt auf die Kühlschranktüre.
  • Das Datenblatt (oder mehrere Blätter für mehrere Bewohner) bitte sorgfältig ausfüllen und in die Dose legen.
  • Diese wird zugeschraubt und im Kühlschrank aufbewahrt.
  • Bitte halten Sie die Daten aktuell!
  • Für wen ist eine Rotkreuzdose gedacht?

    Generell für jeden, der regelmäßig Medikamente einnehmen muss, Vorerkrankungen hat, alleine lebt oder keine direkten Angehörigen in der näheren Umgebung hat. In Notsituationen ist man unter Umständen nicht mehr selbst in der Lage, dem Rettungsdienst wichtige Informationen mitzuteilen. Vielleicht wurden auch Angehörige im Vorfeld nicht umfassend informiert. In solchen Momenten kann die Rotkreuzdose sinnvolle Unterstützung geben.

  • Was gehört in die Dose?

    In jeder Rotkreuzdose liegt ein Datenblatt, in dem wichtigste Eckdaten über diese Person festgehalten werden können. Auch weiterführende Informationen wie Medikamentenpläne finden Platz in der Rotkreuzdose.

  • Wo wird die Rotkreuzdose aufbewahrt?

    Die Rotkreuzdose gehört in den Kühlschrank. Denn dieser wird von Rettungskräften immer schnell gefunden – er steht in fast allen Haushalten in der Küche.

  • Wofür sind die Aufkleber gedacht?

    In jeder Rotkreuzdose liegen zwei kleine Hinweisaufkleber. Einer gehört auf die Innenseite der Haus- oder Wohnungstür, der andere wird auf der Außenseite der Kühlschranktür platziert. Die Aufkleber sind auf wiederablösbarem Material gedruckt und sollten keine Rückstände hinterlassen.

  • Wie viele Dosen braucht ein Haushalt?

    Generell sollte jeder Bewohner des Haushaltes seine eigene Dose haben. Auf diese Weise entsteht für die Rettungskräfte keine Verwirrung, und sie müssen sich nicht darum kümmern, Medikamentenpläne oder sonstige Dokumente jemandem zuzuordnen. Noch sicherer wird die Zuordnung, wenn man ein Foto des jeweiligen Besitzers auf das Datenblatt klebt.

  • Wie oft müssen die Daten aktualisiert werden?

    Die Informationen in der Rotkreuzdose müssen stets aktuell sein. Falls sich etwas an Ihrer Anamnese ändert, müssen Sie die Daten in der Dose auch anpassen.

  • Wer haftet, wenn die Informationen nicht aktuell sind?

    Grundsätzlich ist jeder Besitzer einer Rotkreuzdose selbst dafür verantwortlich, dass die hinterlegten Informationen aktuell und vollständig sind. Ebenso kann von niemandem eine Garantie dafür übernommen werden, dass die Rettungskräfte auf die Daten in der Dose zurückgreifen. Eine „Ausschlussklausel“ ist auf dem Faltblatt wie auch auf dem Datenblatt vermerkt.

  • Ist die Rotkreuzdose wasserdicht?

    Nein. Die Dose soll lediglich im Kühlschrank aufbewahrt werden, um gut auffindbar zu sein. Solange sie fest verschlossen ist, sind die Dokumente darin ausreichend geschützt.

Ich möchte eine Rotkreuzdose

Gegen eine Gebühr von EUR 3,50 kann eine solche Dose erworben werden. Bei Buchung des Hausnotruf oder Pflegeleistung erhalten Sie eine Rotkreuzdose gratis.

Aktuell ist die Rotkreuzdose zu den Öffnungszeiten beim DRK Kreisverband Offenburg erhältlich.

Auf Wunsch kann diese auch an Sie verschickt werden. Die Kosten für Verpackung und Porto kommen hinzu.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Seite!

Wo erhalte ich weitere Datenblätter und Faltblätter?

Wenn Sie ein neues Datenblatt benötigen, bitte einfach runterladen und ausfüllen!

Datenblätter können Sie hier herunterladen.

Wie geht es weiter?

Nehmen Sie bitte mit Ihrem Ansprechpartner vor Ort, siehe oben rechts, Kontakt auf.